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Visuelle Metamorphosen von Wiktor Nikolaew
19.01.2002-10.02.2002

 

Rote Serie, 2001, Acryl auf Leinwand, 145x110
  Wiktor Nikolaew seinerseits sah keinen inneren Grund, seine persönliche Variante der „Dissidentenkunst“ zu kreieren. Das gesellschaftliche Engagement, unter welcher Form auch immer, ist seiner Natur fundamental fremd.

Der Künstler wird mitgerissen durch die plastischen und existentiellen Entdeckungen der großen Vorläufer.

Man beobachtet das Auftauchen von Serien sehr großen Formates, innerhalb deren jedes Werk, ohne die direkte Fortsetzung des Vorangegangenen zu sein, in Bezug auf Rhythmen und Farben, wie ein Kettenglied der visuellen Metamorphosen eines Gegenstandes erscheint, der sich selbst entdeckt.

Die Kunst Nikolaews in ihrer Besonderheit und ihrem organischen Wunsch nach nicht gegenständlichem Ausdruck stellt die Frage nach der Überlebensfähigkeit der reinen Abstraktion, eine Strömung, die zu den wichtigsten Phänomenen der Bildkultur unseres Jahrhunderts zählt.“

Marina Bessonowa
Direktorin der Abteilung für westliche Kunst,
Puschkin-Museum, Moskau



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